Die letzten beiden Tage

Unser vorletzter Tag in Kapstadt startete zum Glück wieder etwas entspannter. Gegen 10 Uhr steigen wir wieder in den HoppOnHoppOff-Bus um die letzte der insgesamt drei Touren zu erkunden. Leider war die Tour im Vergleich zu den anderen beiden  etwas kürzer und so standen wir um kurz nach 12 Uhr wieder am Ausgangspunkt. Die City war am Sonntag leider nicht ganz so belebt wie an den Tagen zuvor, viele Läden hatten zu und auch die kleinen Marktstände mit allerlei afrikanischem Schmuck waren nicht aufgebaut. Kurzerhand entschieden wir uns daher unser Auto zu schnappen und in die Canal Walk Mall, einem riesen Einkaufszentrum, zu fahren. Das Internet verriet uns, dass dort am Sonntag alle Läden geöffnet hatten und so fuhren wir in Weg von der City in Richtung Flughafen.

Die Mall erinnerte uns an fast ein bißchen an das Breuningerland in Ludwigsburg, jedoch war es ungefährt 3 Mal so groß 🙂 Von südafrikanischem Flair war leider nicht viel zu sehen.  Das hielt und jedoch trotzdem nicht davon ab gemütlich eine Shopping-Tour durch die Mall zu machen.

Für unseren letzten Abend sind wir für das Abendessen einer Empfehlung unserer Rezeptionistin gefolgt. Bereits bei unserer Ankunft am ersten Tag hatten wir zusammen mit ihr in den von Dany ausgesuchten Restaurants versucht Tische zu reservieren. Da einige der uns bekannten Restaurants bereits 2 Wochen im Voraus ausgebucht waren und wir keine weiteren Restaurants mehr wussten empfahl man uns das Africa Cafe. Die Dame an der Rezeption meinte, dass es da echt gut wäre und dass wir da sogar hinlaufen könnten.

Gegen 19 Uhr gingen wir dann zum nur wenige Gehminuten entfernten Africa Cafe. Dort führte man uns in unseren Tisch im Dachgeschoss. Das Restaurant war in einem 3stöckigen Haus in viele kleine Räume verteilt und sehr urig eingerichtet. Unsere Kellnerin erläuterte uns den Ablauf des Essens. Man bekommt keine klassische Speisekarte, sondern ein Menü mit dem Namen „The African Feast“ serviert. Das Menü besteht aus ca. 20 verschiedenen Gerichten aus dem gesamten afrikanschen Kontinent, die immer in kleinen Schälchen an den Tisch gebracht werden. Wenn man etwas besonders lecker fand, hätte man Nachschlag bestellen können.

Schon beim Betreten des Restaurants waren wir etwas verwundert, hatten doch einige Gäste bunte Bemalungen im Gesicht. Während wir auf das Essen warteten kam auf einmal eine Frau zu uns an den Tisch und bot uns an uns auch das Gesicht zu bemalen, was Dany sehr gerne, Sven jedoch nur etwas widerwillig annahm.

 

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Kurz bevor die ersten Schälchen unseres Menüs an den Tisch gebracht wurden kamen ein Großteil der Kellnerinnen und Kellner auf einmal singen und tanzend in den 3. Stock und sagen in Begleitung von Trommeln afrikanische Lieder für die Gäste. Das war einfach nur genial, aber schaut selbst:

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Das Essen war unbeschreiblich lecker und vielfältig. Es war jedoch nicht nötig, dass wir von irgendetwas Nachschlag bestellen mussten, denn das Essen war mehr als genug und so kamen wir gut gesättigt um kurz zurück nach einem kurzen (zugegeben etwas schnellen – die leeren Straßen waren doch etwas unheimlich) Spaziergang durch Kapstadt wieder am Hotel an.

Den Tag unseres Heimflugs nutzten wir nachdem Checkout und fuhren nochmal zur Waterfront. Nach einem Besuch im Aquarium bummelten wir noch etwas herum und genossen ein letztes Mal das tolle Wetter, bevor wir uns gegen 16 Uhr auf in Richtung Flughafen machten. Auch dieses Mal schien soweit alles Reibungslos zu laufen, zumindest dachten wir das bis wir bemerkt hatten, dass die gefühlt kilometerlange Schlange vor den Schaltern von British Airways waren. Beim Anstellen ganz am Ende stellten wir fest, dass gleich 2 Flüge (unserer um 20:15 Uhr – ein anderer um 21:30) dieser Fluggesellschaft noch am Abend nach London gehen sollten. Hinzu kam das Problem, dass am Vortag ein Flug wegen technischer Probleme komplett ausfallen musste. Als wir schon etwas Angst bekamen, dass die Zeit etwas eng werden könnte, reagierte Britisch Airways, machte weitere Schalter auf und fertigte beide Flüge an unterschiedlichen Schaltern ab. So ging am Ende doch noch alles gut und wir konnten pünktlich auf unseren 11-stündigen Flug in Richtung London starten.

Leider mussten wir auf dem Hinflug bereits feststellen, dass die Flugzeuge von British Airways sehr eng und die Sitze recht unbequem waren und so sind wir gerade nach einer etwas harten Nacht pünktlich kurz nach 6 Uhr in London gelandet. Nun schauen wir mal, wie wir die Zeit bis zu unserem Weiterflug nach Stuttgart um 16 Uhr totschlagen können 🙂 Aber Heathrow ist ja kein kleiner Provinzflughafen, so dass wir sicher etwas finden werden 🙂

 

Hop On, Hop Off

Unser zweiter Morgen in Kapstadt begann sehr turbulent: um ca. 5:15 Uhr wurden wir in unserem Zimmer vom Feueralarm geweckt. Da die Durchsage, wir sollen das Hotel verlassen, etwas abrupt endete waren wir etwas verunsichert, ob es sich nicht um einen Fehlalarm handelte. Spätestens als die Durchsage jedoch wenige Sekunden später wiederholt wurde und auch auf den Zimmern neben uns offenbar Chaos herrschte wussten wir, dass es sich um einen Ernstfall handelte. Also schnell Hose und T-Shirt an, Pässe und Handtasche geschnappt und los. Kurz vor dem Öffnen unserer Zimmertür klopfte es plötzlich. Es war das Sicherheitheitspersonal des Hotels, die sich erkundigten, ob bei uns im Zimmer Rauch war, was wir vereinten uns uns dann auf den Weg machten, den 10. Stock über die Feuerleiter (zum Glück war das ein stabiles Treppenhaus – trotzdem konnte man bis nach unten sehen) zu verlassen. Bereits wenige Minuten nachdem wir neben vielen anderen, teilweise nur spärlich bekleideten Hotelgästen (eine Frau stand im süßen Nachthemd da) vor dem Hotel in der Fußgängerzone standen stellte sich heraus, dass irgendjemand auf unserem Stockwerk auf seinem Zimmer geraucht und dadurch mal die komplette Evakuierung des Hotels veranlasst hatte. So durften wir mit einem Schrecken in den Knochen schon gleich wieder in unser warmes Bett zurückkehren. Wir ließen es uns trotzdem nicht nehmen in der Morgendämmerung Kapstadts ein Foto von uns zu machen 🙂

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Etwas später als ursprünglich geplant spazierten wir gegen 10 Uhr zur nahegelegenen Bushaltestelle für die HoppOnHoppOff-Busse und verbrachten den Tag damit die Highlights Kapstadts mit dem Bus zu besuchen.

Es stellte sich wieder mal raus, wie klein die Welt doch war. An einer der Haltestellen bemerkten wir, dass gerade das australische Paar, mit denen wir 2 Wochen zuvor zusammen 3 Tage lang die Game Drives in Cheetah Plains erlebt hatten, den Bus verließ. Etwas perplex verpassten wir es dann leider uns bemerkbar zu machen… schade eigentlich, wäre echt witzig gewesen, zumal die Frau des Paares bei unserem Abschied auf der Lodge noch meinte, dass man sich irgendwann vielleicht nochmal irgendwo auf der Welt sehen würde.

Nach 4 Stunden Tour auf 2 der 3 Linien verließen wir dann am späten Nachmittag wieder den Bus und bummelten dann noch etwas durch die um das Hotel gelegenen Einkaufsstraßen.

Mit einem sehr leckeren Abendessen im Mama Africa, einem afrikanischen Restaurant, ließen wir den Abend dann gemütlich ausklingen.

Am Hotel angekommen ließen wir es uns jedoch nicht nehmen uns scherzhaft beim Sicherheitspersonal zu erkundigen, wann denn am nächsten Morgen der Feueralarm sein würde 🙂 Das Hotel hat übrigens sehr souverän auf den Vorfall reagiert, so dass wir uns zu keiner Zeit unsicher fühlten. Außerdem fanden wir ein Schreiben unter unserer Zimmertür, in dem sich das Hotel ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten entschuldigte.

Auf nach Kapstadt!

Die Fahrt von Stellenbosch bis an unser Hotel im Zentrum von Kapstadt sollte nur ca. 1h dauern. Um nicht wieder völlig verfrüht am Hotel anzukommen, entschieden wir uns daher über Muizenberg entlang der Cape Peninsula Route nach Kapstadt zu fahren.

In Muizenberg wollten wir einen Besuch bei den berühmten bunten Strandhäuschen machen. Leider herrschte ein sehr starker Sturm, so dass wir uns entlang der Küste vorkamen als würden wir durch einen Schneesturm fahren.

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Ein Bild der Strandhäuser konnten wir trotzdem machen 🙂

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Weiter führte uns unser Weg nach Simon’s Town – dort besuchten wir die frei am Strand lebenden südafrikanischen Pinguine.

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Vorbei am Cape Of Good Hope (da war leider etwas viel los, so dass wir uns entschieden haben weiterzufahren) ging unsere Fahrt dann wieder in Richtung Norden auf Capstadt zu. Unser Weg führte uns entlang richtig toller Küstenstraßen mit Blick auf den Atlantik, vorbei an richtig schönen Städtchen wie Örtchen wie Camps Bay und Houts Bay.

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Gegen 16 Uhr kamen wir an unserem Hotel, dem „Holiday Inn Express“, an und durften zu unserere Freude feststellen, dass wir auch hier mitten im Stadtzentrum untergebracht wurden. Das Hotel liegt mitten in einer Fußgängerzone, umringt von vielen Geschäften und Marktständen.

Um 17 Uhr machten wir uns mit dem Taxi auf an die Waterfront, dem Hafenviertel von Kapstadt. Dort bummelten wir etwas durch die Passagen der riesigen V&A-Mall bevor wir der Empfehlung unserer Rezeption im Hotel folgten und zum Abendessen ins „City Grill“ direkt am Hafen zum Abendessen gingen. Leider hatte sich das Wetter noch immer nicht beruhigt, weshalb wir im inneren des Lokals saßen und nur durch die Scheibe den Hafen sehen konnten.

Unser Taxifahrer Hugo klärte uns beim Absetzen an der Waterfront auf, dass es besser wäre, wenn wir ihr ihn wieder anrufen würden, da die Taxis an der Waterfront oft den doppelten Preis verlangen würden und gab uns seine Nummer. 10 Minuten nachdem wir ihn vom City Grill aus haben anrufen lassen hat er uns wieder an der Waterfront abgeholt und wieder sicher in unter Hotel gebracht. Nach einem kurzen Absacker an der Hotelbar gingen wir früh ins Bett, da wir am nächsten Tag viel erleben wollten.

Gestern morgen wurden wir um 8:20 Uhr zu einer halbtägigen Stadtrundfahrt am Hotel abgeholt. Das Highlight der Rundfahrt, ein Besuch auf dem Tafelberg, musste leider entfallen. Die Seilbahn hoch auf den Berg war aufgrund des starken Windes leider geschlossen. Die Rundfahrt war trotzdem sehr interessant.

Als Alternative fuhr unser Guide Jan nach einer Runde durch die City von Kapstadt mit uns auf den Signal Hill, auch von dort hatte man einen wundervollen Ausblick.

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Anschließend fuhr man mit uns ins Malay Quarter, dem Stadtviertel mit den berühmten bunten Häusern.

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Der Abschluss unserer Tour erinnerte an eine Stadtrundfahrt in Ägypten oder der Tükei, die in einer Goldmanufaktur endet. Unsere Tour endete standesgemäß in einer Manufaktur für Diamanten, bei der man uns nach einem kleinen Begrüßungssekt und einer kurzen Erläuterung über die Edelsteine zum Shoppen einlud. Wir konnten jedoch gerade so wiederstehen 🙂

Gegen 13 Uhr waren wir wieder am Hotel und entschieden uns, dass wir uns nochmal mit unserem Auto auf den Weg entlang der Cape Peninsula Route zu machen. Insgeheim hatten wir gehoft, dass die Seilbahn zum Tafelberg aufgund des besseren Wetters nun geöffnet hatte und fuhren zuerst dort hin. Leider hatte sich nichts geändert, die Aussicht auf die Stadt war jedoch auch schon von der Seilbahn aus atemberaubend.

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Anschließend machten wir uns nochmal auf den Weg zum Kap der guten Hoffnung in der Hoffnung, dass da heute nicht so viel los war. Unsere Mühe wurde belohnt und so konnten wir ohne Anstehen direkt reinfahren.

Am Kap angekommen freuten wir uns als wird dort ein Brautpaar bei stürmischem Wetter beim Fotoshooting sahen. Hätten wir doch nur Kleid und Anzug mitgenommen, dann hätten wir das auch machen können. Wir freuten uns für die beiden uns stellten uns in der Schlange an um auch am Bild machen zu können.

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Kurz vor uns war ein Reisebus voller Asiaten am Kap angekommen, die sich direkt nach dem Brautpaar zum Fotoshooting aufstellten. Leider hatten wir das Ausmaß dieses Shootings unterschätzt, hatte doch jeder der Asiaten ein iPad, Smartphone und 1-3 Digitalkameras dabei. Natürlich musste mit jedem einzelnen Gerät ein Foto gemacht werden. Wir haben uns dann auch kurzerhand entschlossen von der lustigen Truppe ein Foto zu schießen 🙂

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Als wir dann endlich an der Reihe waren konnte wir auch endlich unser Touristen-Foto schießen 🙂

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Da die Zeit schon etwas vorgeschritten war und wir auf dem Rückweg den Sonnenuntergang in Camps Bay genießen wollten mussten wir uns gleich wieder auf den Weg machen. Wir schafften es zum Glück rechtzeitig zurück und genossen direkt auf einer Bank am Strand den eindrucksvollen Sonnenuntergang. Im Licht der untergehenden Sonne beobachteten wir am Stand noch einige Menschen spielend mit ihren Hunden. Trotz des starken Windes wird uns dieses Erlebnis wohl ewig in Erinnerung bleiben.

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In der Dunkelheit fuhren wir dann mit einer Pizza zurück ins Hotel und ließen den Abend nach dem Essen an der Hotelbar ausklingen.

 

Der Weinort Stellenbosch

Schon am frühen Morgen machten wir uns auf die Weiterfahrt nach Stellenbosch. Im Vorfeld hatten wir von anderen Südafrika-Urlaubern einen Bericht gelesen, der von einem Besuch in Stellenbosch eher abrät. „Stellenbosch müsse man nicht unbedingt gesehen haben“ hieß es in dem Artikel. Wir waren daher sehr gespannt was uns dort erwarten würde.

Um kurz nach 12 Uhr durften wir unser Auto in der Hotelgarage des „The Stellenbosch Hotel“ abstellen und staunten bis dahin schon mal nicht schlecht. Das Städtchen kann sich echt sehen lassen. Unser Hotel war direkt an der Dorp Street, quasi mitten im Zentrum von Stellenbosch. Man merkte sofort, dass hier etwas los war. Die umliegenden Straßenkaffees und Weinbars waren bereits am frühen Nachmittag sehr gut besucht und auch auf den Straßen war etwas los. Die Zeit bis zum Check-In verbrachten wir mit einem ersten Bummel durch das Zentrum und konnten gleich für uns festellen, dass man Stellenbosch sehr wohl gesehen haben sollte.

Nach kurzem Beziehen des Zimmers machten wir uns auf ins direkt gegenüber des Hotels gelegen „Love Wine“, einer kleinen Weinbar, die auf einem großen Schild Wine-Tastings anbot. Wir staunten nicht schlecht, als wir dort für 35 Rand (umgerechnet ca. 2,30 EUR) 5 Weine verkosten durfte.

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Etwas angeheitert gaben wir dort dann nach einer Stunde eine Bestellung auf. Eigentlich wollten wir nur zwei Flaschen Wein mitnehmen. Die junge Dame teilte uns jedoch erst nach dem Bezahlen mit, dass sie die Weine für den Verkauf nicht vorrätig hat und dieser geliefert wird. Wir vereinbarten, dass wir unseren Wein am nächsten Tag abholen würden und hofften schon, dass wir nach unserer für den nächsten Tag geplanten Weintour noch daran denken würden.

Nach einem kurzen Stop auf dem Zimmer zum Ausnüchtern gingen wir dann ins hoteleigene Restaurant „Stellenbosch Kitchen“ essen. Auch darüber hatten wir im Internet neben sehr vielen sehr guten Kritiken auch einige fast vernichtende Kritiken gelesen. Zum Glück mussten wir feststellen, dass die vernichtendenen Kritiken keinesfalls stimmen konnten. Das Essen war sehr lecker und auch der Service war mehr als zuvorkommend.

Am nächsten Morgen wurden wir um 9:30 Uhr an unserem Hotel von Marius zur, zugegebenermaßen etwas übertrieben gebuchten, ganztätigen Weintour durch 4 Weingüter abgeholt. An Board war außer uns bereits ein Paar aus Schottland. An einem weiteren Stop sammelten wir noch 2 Mädels aus Singapur ein und machten uns auf ins Weingut Rustenberg. Auf einem sehr stilvollen Anwesen mit riesiegem, wunderschön angelegten Garten verkosteten wir die ersten 6 Weine. Nachdem es auf der Hinfahrt nach Rustenberg noch etwas schüchtern im Auto zuging, war spätestens nun die Stimmung etwas lockerer im Auto. Nach weiteren 5 Weinen im Weingut Muratie sehnten wir uns nach dem Mittagessen, um wieder einen etwas klaren Kopf zu bekommen. Uns wurde zwar immer gesagt, dass man die Weine nicht alle trinken müsse, jedoch entstand eine Art unterbewusster Wettkampf zwischen schottischer und schwäbischer Mentalität im Bezug auf das Motto „Was bezahlt ist….“. Unser Guide Marius fuhr, während wir Weine verkosteten, immer mal wieder los um noch weitere Gäste einzusammeln, so dass unsere Gruppegröße im Laufe des Tages auf insgesamt 12 Personen (ein kanadisches Paar, ein schottisches Paar, ein holländisches Paar, ein schweizer Paar, die zwei Mädels auf Singarpur und uns) anstieg.

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Nach insgesamt 21 verkosteten Weinen und dem Besuch der weiteren Weingüter Oldenburg und Solms wurden wir gut gelaunt um 17:30 wieder vor unserem Hotel abgesetzt. Der Tag war echt toll, die Weingüter sind wirklich meist traumhaft angelegte Farmen in Mitten der Weinberge von Stellenbosch. Unser Fazit lautet daher, dass man Stellenbosch auf jeden Fall gesehen (und auch verkostet :)) haben muss.

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Glücklicherweise fiel uns vor dem Hotel noch ein, dass wir noch unserer Weinbestellung abholen mussten uns so erledigten wir das auch gleich noch.

Unser Guide hatte uns tagsüber das Restaurant „The Hussar Grill“ empfohlen, daher hatten wir leider erfolglos versucht dort einen Tisch zu reservieren. Wir bekamen auf unsere Anfrage leider keine Antwort, so dass wir uns entschlossen einfach gegen 20 Uhr dahin zu laufen. Als wir ein paar Minuten später vor einem geschlossenen Restraurant, das gerade renoviert wird, standen wussten wir, warum niemand auf unsere Reservierungsanfrage reagiert hatte. Wir fanden jedoch auch ohne Reservierung noch einen Tisch in einem ebenfalls sehr nahe gelegenen und sehr gut besuchten libanesischen Restaurant.

Nachdem wir nun frühstücken waren werden wir uns in wenigen Minuten aufmachen nach Kapstadt. Wir werden jedoch nicht direkt nach Kapstadt fahren, sondern einen kleinen Umweg über den Kap der guten Hoffnung, vorbei an Muizenberg, Simon’s Town und Camps Bay machen.