Addo Elephant Park und Knysna

Guten Morgen aus Knysna,

die letzten drei Tage waren voller spannender Ereignisse.

Unsere Turtletour war leider nicht so erfolgreich, da wir keine einzige Turtle zu Gesicht bekommen haben. Wir haben lediglich ein Nest gesehen, welches kurz zuvor von Honeybadgern ausgeraubt worden war. Man hat nur noch ein Loch mit vielen Eierschalen gesehen. Die Fahrt zum und am Strand war jedoch trotzdem sehr spannend, da wir wieder jede Menge andere Tiere gesehen hatten. Um 1 Uhr sind wir dann etwas durchgefroren in unser Bett gefallen.

Bereits um 4 Uhr klingelte wieder der Wecker, so dass wir pünktlich um 4:30 Uhr nach Durban starten konnten. Eigentlich soll man, zumindest als Tourist, nachts kein Auto fahren. Da die Sonne jedoch um kurz nach 5 Uhr aufging trauten wir uns das trotzdem 🙂 es war erstaunlich, wie viele Menschen außer uns um diese Uhrzeit schon unterwegs waren. Die vielen Anhalter waren wir ja bereits gewohnt. Jedoch nahm die Gruppengröße in Richtung Durban von Autobahnauffahrt zu Autobahnauffahrt zu, so dass teilweise auch mal ca. 200 Leute direkt an der Fahrbahn standen.

Pünktlich um 7 Uhr haben wir unser voll getanktes Mietauto wieder am Flughafen abgegeben und konnten uns so noch etwas ausruhen 🙂 Im Flieger hatten wir dieses Mal echt Glück und durften am Notausgang mit viel Beinfreiheit sitzen. Den Preis dafür, sich einer etwas umfangreicheren Einweisung in das Öffnen der Kabinentür im Notfall zu unterziehen, bezahlten wir gerne.

In Port Elisabeth wurde uns beim Abholen unseres Mietwagens dann gesagt, dass die Navigationssysteme alle ausgebucht seien und man uns daher Anbieten könne uns die Einwegmiete zu erlassen. 🙂 wer sich erinnern kann welche Eskapaden wir mit unserem anderen Navi hinter uns hatten, der weiß dass wir darüber nicht wirklich Unglücklich waren. Wenige Minuten später steuerten wir dann in unserem nagelneuen (nur ca. 300km) Hyundai in Richtung Addo Elephant Park.

Nach einem kurzen Checkin haben wir dann gleich die erste Runde durch den Park gemacht, und es war trotz der Tatsache, dass wir bereits vieles gesehen haben, noch immer sehr spannend und keineswegs langweilig.

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Unser Zimmer, ein kleines Chalet, bezogen wir dann im Anschluss und fuhren vor dem Abendessen gleich nochmal 2h durch den gewaltigen Park. Leider waren alle Game Drives während unseres Aufenthalts restlos ausgebucht. Die nette Dame meinte jedoch, dass die Game Drives auch nur auf den gleichen Straßen wie wir fahren würden.

Am nächsten Morgen haben wir dann schon früh unsere Sachen gepackt um vor der Weiterfahrt nochmal durch den Park zu fahren. An der Rezeption wurden wir vor dem Checkout von einem jungen Pärchen angesprochen und gefragt, ob sie mit uns im Auto durch den Park fahren dürften. Sie selber hätten kein Auto und die Game Drives seien ja alle voll. Ohne lange zu zögern haben wir zugesagt, jedoch gleich darauf hingewiesen, dass wir gegen 12 Uhr weiter nach Knysna aufbrechen wollen. Das war für die beiden ok und nachdem wir die Herkunft geklärt hatten, konnte unser Gespräch mit Johanna und Jonas auch auf Deutsch weitergeführt werden. Die fast 2,5stündige Fahrt durch den Park war sehr interessant und verging wie im Flug, da uns unsere beiden Mitfahrer über ihre Art zu reisen informierte: sie übernachteten nur in günstigen Hostels unter 10 EUR, fuhren nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kochten fast sich jeden Tag ihr Essen selbst. Wenn die beiden mal kein Hostel fanden, dann zelteten sie auch mal. Die beiden sind insgesamt 2 Monate in Südafrika unterwegs. Zum Abschluss unserer Tour fanden wir ein riesiges Wasserloch mit einer Ansammlung von fast 200 Elefanten.

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Gegen 16 Uhr sind wir dann an unserer neuen Unterkunft in Knysna, dem Rexford Manor, angekommen. Was sich anhört wie aus einem James Bond Film sah auch so aus. Wir standen mit staunenden Augen direkt vor einem Herrenhaus im englischen Stil, welches nur 5 Zimmer hatte. Wir wurden sehr freundlich von Tony, dem Inhaber des Hotels, begrüßt und auf unser Zimmer geführt. Auch hier staunten wir nicht schlecht über die Einrichtung. Zu unserer Freude war dies das erste Hotel welches wusste, dass wir unsere Flitterwochen hier verbringen. Man hatte uns eine Flasche Champagner auf unserem Zimmer als besonderen Gruß des Hauses bereitgestellt.

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Nach einem kurzen Ankommen machten wir uns gleich wieder auf den Weg um das schöne Örtchen Knysna näher kennenzulernen. Ein kurzer Besuch in einer Mall und wir machten uns auf den Weg nach Thesen Island, einer kleinen Insel inmitten der Lagune von Knysna. Dort befand sich der Yachthafen an dessen Ufer das Sirocco, ein Restaurant das uns Tony empfohlen hatte, lag. Wie wir bei der Lage bereits vermuteten war das Essen wirklich erstklassig und auch das Ambiente ließ keine Wünsche offen.

Am nächsten Morgen wurde uns gegen 8 Uhr das Frühstück gereicht – auch hier staunten wir nicht schlecht als zwei Damen die insgesamt 4 Gäste des Hauses mit frisch gemachten Omlettes versorgte. Das Ambiente war auch hier wieder so atemberaubend, dass man es kaum aushalten konnte.

Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Wilderness um dort von den Klippen Delfine beobachten zu können. Leider hatten die Defline etwas besseres vor, so dass wir uns entschlossen haben einen ausgedehnten und zugegebenermaßen etwas romantischen Spaziergang am Strand zu machen. 🙂 Den Rest des Tages schauten wir uns weitere Sehenswürdigkeiten, die uns Tony empfohlen hatte, in Knysna an bevor wir am Abend einer weiteren Restaurantempfehlung in den Yachthafen folgten.

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Der Aufenthalt in Rexford Manor war sicher einer des imposantesten auf unserer Reise. Der Service hier war wirklich außergewöhnlich, das Hotel geschmückte mit vielen liebevollen Details. Eine Reise durch Knysna sollte unseres Erachtens definitiv nicht ohne einen Aufenthalt in diesem tollen Hotel stattfinden.

So, nun aber genug der lobenden Worte. Nach einem sicher uns schwer fallenden Abschied werden wir uns in wenigen Minuten auf den Weg nach Hermanus machen. Vor uns liegen ca. 400 km, so dass wir hoffen am frühen Nachmittag dort anzukommen. 🙂